Wildcampen – Tipps und Ausrüstung

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Guten Tag liebe Leser,
im heutigen Beitrag geht es ums Wildcampen. Ich habe hier ein paar, hoffentlich nützliche Infos und Tipps zusammengetragen auch zum Thema Ausrüstung fürs Wildcampen.

Am Ende des Beitrages seid ihr herzlich eingeladen über eigene Erfahrungen mit dem Wildcampen zu berichten und Tipps aus eigener Erfahrung zu geben.
Dies alles dann als Kommentar.

Nun aber zu meiner Ausführung 🙂

Wildcampen ist für die meisten Menschen der Inbegriff von Freiheit und Abenteuer. Abseits der Zivilisation und genormter Plätze in Schrebergarten-Atmosphäre genießt man den unmittelbaren Kontakt zur Natur. Entschleunigung und Ruhe pur. Aber auch ohne großartigen Komfort. Doch für die Liebhaber des wilden Zeltens unter freiem Himmel ist es genau dieser Punkt der ausschlaggebende Faktor. Unabhängigkeit und Eigenständigkeit sind essentiell. Während man in den meisten skandinavischen Ländern problemlos seinem Vergnügen nachgehen darf, ist es in Deutschland schlichtweg verboten. Wer beim Wildcamping erwischt wird, muss sogar mit einer saftigen Geldbuße rechnen. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, denn die gesetzliche Regelung obliegt den Bundesländern. Diese haben teils gesonderte Flächen ausgewiesen, auf denen das Wildcampen grundsätzlich gestattet ist. Wer seinen Freiheitsdrang auf einem Privatgelände ausleben möchte, bedarf der Zustimmung des Besitzers.

Das unverzichtbare Equipment

Ein paar Tage inmitten zauberhafter Natur zu verbringen, ist natürlich auch eine Herausforderung. Eine sorgfältige Planung ist unabdingbar, denn schließlich soll das Abenteuer nicht von Beginn an zum Scheitern verurteilt sein. Dazu zählt das Equipment, das auf dem Outdoor-Trip unverzichtbar ist. Diese Ausrüstungsgegenstände dürfen daher in keinem Rucksack fehlen:

  • Schlafsack
  • ISO-Matte
  • Tarp oder Planen
  • Kleidung für alle Witterungsumstände
  • Zelt
  • Kochutensilien für das Outdoor-Vergnügen
  • Hygieneartikel, Essen und Getränke
  • Zusätzliche Ausrüstung

Beim Schlafsack empfiehlt es sich, die Angaben „Komfortbereich“ auszuwählen. Befindet sich auf dem Etikett beispielhaft die Bezeichnung Komfortbereich 2 Grad Celsius, dann gewährt diese Außentemperatur einen mollig-warmen Aufenthalt in seinem Schlafsack.

Dünn, leicht mit Alu-Beschichtung oder ein Modell zum selbst Aufblasen – beide Varianten sind für die Outdoor-Campingtour ideal geeignet. Tarp oder Plane dienen als Unterlage zur Isomatte und schützen vor unangenehmer Feuchtigkeit von unten

Funktionale Kleidung ist angesagt. Einerseits ist sie nicht so schwer wie ihre Pendants, zum anderen bietet sie optimalen Schutz auch bei widrigen Wetterbedingungen. Die Schuhe sollten wasserdicht und bequem sein. Trekkingschuhe wären optimal.

Leichte Zelte (Trekkingzelte) sind eine gute Lösung. Ein niedriges Gewicht, die leichte Bedienbarkeit sowie ausrechend Sicherheit bei schlechtem Wetter sind die besten Argumente.
Auf meinem Wanderzelte Blog stelle ich übrigens immer wieder mal Wanderzelte vor.

Das Kochgeschirr sollte aus Outdoorkocher, Topf, Messer, Gabel und einer Tasse bestehen. Ein Gaskocher eignet sich ebenso. Mahlzeiten über einer offenen Feuerstelle zuzubereiten ist nicht zu empfehlen.

Zahnbürste, Zahnpasta und Toilettenpapier – mehr Hygieneartikel müssen es nicht sein. Ein Sprung in den See hilft, sich zu reinigen. Aber bitte ohne Chemie. Wasser und deren Bewohner werden es danken.

Ergänzend sind Taschenlampe (alternativ auch Stirnlampe), ein wasserdichtes Smartphone samt Power-Bank, ein gutes Taschenmesser und ein Gute-Nacht-Buch. (Besser E-Book, besitzt weniger Gewicht).

Regeln beachten – zwingend erforderlich

In Naturparks ist eine offene Feuerstelle ein absolutes No-Go. Auch wenn es abends kuschelig sein soll, ist es ratsam, sich zu informieren, ob es erlaubt ist, das Feuer zu entfachen. Zum Schutz der Umgebung ist natürlich auf die Entstehung von Müll weitestgehend zu verzichten. Da dieses sich selten ganz vermeiden lässt, ist der Unrat nach dem Aufbruch natürlich wieder mitzunehmen. Zudem lässt sich bereits beim Einkauf des Proviants darauf achten, dass exemplarisch unverpackte und nicht eingeschweißte Lebensmittel in den Rucksack wandern. Es gilt also, seinen Platz so zu verlassen, wie er vorgefunden wurde. Sollte dieser schon vermüllt vorgefunden werden, kann man gerne den Müll ebenfalls mitnehmen und später ordnungsgemäß entsorgen. Wer also als Gast von Mutter Natur die Einladung annimmt, sollte sich auch an die Spielregeln halten.

Dieses verbessert den Ruf aller Wildcamper.

Eure Tipps und Erfahrungen zum Thema Wildcampen

Ich lade alle Leser dieses Artikel herzlich eigene Tipps und Erfahrungen mit dem Wildcampen als Kommentar zu posten.

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